Geschichte der Fähre

Die jetzt zum Bootshaus umgebaute Fähre wurde 1929 auf der Schiffswerft Bröhl in Mondorf gebaut und auf den Namen „Mondorf“ getauft. Das damals modernste Fährschiff auf dem Rhein wurde zwischen 1929 und 1963 für den Pendelverkehr zwischen Mondorf und Graurheindorf eingesetzt. An dieser Stelle gibt es schon seit etwa 1.000 Jahren ein Fährrecht, das von Generation zu Generation vererbt oder auch verkauft wurde.
Die schon befohlene Sprengung der Fähre kurz vor Kriegsende konnte verhindert werden: Die Fähre wurde durch Öffnen der Bodenventile in der Siegmündung auf Grund gesetzt. Für die Bundesgartenschau 1979 in Bonn wurde sie wieder Instand gesetzt und nun unter dem Namen „Heinrich“ als Fußgängerfähre zwischen Beuel und dem Bonner Rheinpark genutzt.
1982 kaufte die Rudergesellschaft Niederkassel die nicht mehr genutzte Fähre und baute sie zum Bootshaus um. Seit 1986 liegt sie als Bootshaus der Rudergesellschaft im Mondorfer Hafen.

Fähre "Heinrich" vor der Lux-Werft

Die alte Fähre „Heinrich“ bzw. „Mondorf“ wird zur Werft geschleppt


Umbau der Fähre zum Bootshaus

Umbau der Fähre zum Bootshaus unter Erhaltung der typischen Fährenaufbauten


Hafenausfahrt mit Bootshaus im Winter

Bootshaus und Hafenausfahrt


Bootshaus im Winter

Das Bootshaus im Mondorfer Hafen