Bootshaus

Das Bootshaus der Rudergesellschaft Niederkassel von 1978 e.V. (RGN) liegt im Mondorfer Hafen beim Rheinkilometer 660. Es ist eine umgebaute alte Fähre, die sich mit dem Domizil des benachbarten Schülerrudervereins die Steganlage teilt.
1982 kaufte die Rudergesellschaft Niederkassel die alte Mondorfer Fähre, die zu der Zeit ungenutzt im Hafen lag. Die noch wenigen Mitglieder bauten sie mit großem Engagement und zahleichen Spenden zum Bootshaus um.
Die alte, vor dem Verschrotten gerettete Fähre, war die erste Fähre auf dem Rhein mit zwei hydraulischen Ladeklappen (d.h. die Fahrzeuge können an einem Ende auffahren und die Fähre am anderen Ende verlassen) und damit zu ihrer Zeit einzigartig. Der Umbau zum Bootshaus erfolgte bereits unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes. Seit 1990 ist unser Bootshaus ein technisches Denkmal.

Mehr zur Geschichte der Fähre

Unsere Boote können schnell und unkompliziert zu Wasser gelassen werden, da durch die Nutzung eines schwimmenden Bootshauses lange Wege zum Wasser entfallen. Auch bei Niedrigwasser kann der Ruderbetrieb stattfinden: Der Hafen ist tief genug, der Steg liegt nicht auf. Herrscht allerdings Hochwasser und ist der Uferweg überschwemmt, kann der Steg ab einem Wasserstand von ca. 5,5 Metern am Kölner Pegel nicht mehr trockenen Fußes verlassen werden.